Toleranz fördern und Kompetenzen stärken gelingt insbesondere dann, wenn sich Bürger direkt am gesellschaftlichen Leben beteiligen. Ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement sind Formen der Aktivierung und sichern eine aktive Teilhabe an demokratischen Prozessen.

In den lokalen Engagement- und Demokratiewerkstätten können die Aktiven eigene Kompetenzen einbringen und neue fachliche sowie soziale Fähigkeiten erwerben. Die drei regionalen Werkstätten verdeutlichen die Möglichkeiten zur Mitwirkung am gesellschaftlichen Leben vor Ort und motivieren andere Menschen, insbesondere Jugendliche, in Vereinen, Organisationen und Projekten mitzuarbeiten.

fotostreifen-demokratiewerkstaetten1.jpg









Ausgehend von den Impulsen aus diesen Veranstaltungen und aufbauend auf den Erfahrungen der bisherigen integrierten Projekte wird die LAP Strategie im Landkreis Wittenberg reflektiert und mit interessierten Partnern gemeinsam weiterentwickelt. Hierzu dienen drei Projektwerkstätten, in denen mögliche Maßnahmen für den LAP 2013 trägerübergreifend konzipiert werden.

Das Instrument Demokratie- und Engagementwerkstatt soll im Rahmen des LAP konzipiert und 2012 in drei Kommunen bzw. Gemeinden umgesetzt werden. Eine Weiterführung in 2013 wird angestrebt. Die Werkstatt-Methode sichert die partizipative Mitgestaltung der Bürger sowie der regionalen Akteure und orientiert sich an den Bedarfen vor Ort.

Die lokal Aktiven im Bereich Toleranzförderung und Kompetenzstärkung haben die Möglichkeit, ihre Organisationen oder Initiativen sowie ihre Angebote zur Demokratiestärkung oder Engagementförderung zu präsentieren und über die daraus resultierende öffentliche Wahrnehmung beispielsweise neue Freiwillige zu gewinnen.

fotostreifen-demokratiewerkstaetten2.jpg









Seitens der Ehrenamtsbörse werden Rahmenbedingungen der Engagementförderung sowie verschiedene Konzepte zum Kompetenzerwerb durch Engagement vorgestellt. Externe Partner bringen Erfahrungen im Bereich Toleranzerziehung ein und diskutieren mit den Teilnehmenden die Übertragbarkeit der Beispiele zur Demokratieförderung in das tägliche Handeln vor Ort.

Der in den Demokratiewerkstätten formulierte Bedarf fließt in die Weiterentwicklung der LAP Strategie für 2013 ein, die mit den Begleitausschussmitgliedern ebenso diskutiert wird, wie mit bisherigen LAP-Trägern und neuen interessierten Akteuren. Die Projektwerkstätten aus 2011 werden fortgeführt und in drei weiteren Veranstaltungen eine bedarfsorientierte Maßnahmenentwicklung für integrierte LAP-Projekte gewährleistet.

Dieser Prozess wird durch eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit dokumentiert.
 

 Download Vereinsbroschüre [pdf]

Download Dokumentation Engagement- und Demokratiewerkstätten [pdf]

Download Präsentation "Was ist Demokratie?" [Power Point]